Der Imageflyer der Museumsgesellschaft Ravensburg e. V.

Herzlich Willkommen im Neideggschen Haus – in dritter Auflage 

Seit März 2024 präsen­tiert sich der ehre­namtlich geführte Vere­in mit einem neuen Image­fly­er in Ravens­burg. Beson­ders freut mich dabei, dass das von mir gestal­tete und in Co-Kreation konzip­ierte Falt­blatt bere­its zum drit­ten Mal in Druck ging – da es rege verteilt und gerne mitgenom­men wird.

Begonnen hat alles mit einem Marken- und Pro­fil­find­ungswork­shop im “Hump­ishaus” in der Hump­is­straße Nr. 5 in ein­er der bester­hal­te­nen spät­mit­te­lal­ter­lichen Stadtquartiere in Süd­deutsch­land – im Herzen der Innen­stadt von Ravens­burg. In der his­torischen Stube des 1470 erbaut­en Haus­es startete ich einen Work­shop mit fünf Frauen – darunter die Vor­standsvor­sitzende Ingrid Stau­dacher, die den Relaunch des Image­fly­ers ini­ti­ierte. Das war schon etwas ganz Besonderes. 

Es ist uns gelun­gen, auf einem 8‑seitigen Falt­blatt (Altar­falz) das gesamte bunte und ehre­namtliche getra­gene Leis­tungsspek­trum klar zu kom­mu­nizieren und sowohl die Muse­um­späd­a­gogik, das Ladengeschäft “Trödel & Antik”, die Hump­is­bühne und die Mit­mach-Werk­stät­ten per­fekt in Szene zu set­zen. Der Fly­er wird jährlich an Schulen ver­schickt und in der Stadt (u. a. in der Touristin­for­ma­tion im Leder­haus) aus­gelegt.

Eine beson­dere Her­aus­forderung war das Far­bleit­sys­tem und die Anpas­sung der Bilder aus mehreren Quellen unter­schiedlich­er Jahre. Wenn Sie das Falt­blatt in Hän­den hal­ten und es durch­blät­tern, wer­den Sie davon nichts merken. Sie wer­den vielmehr mit­geris­sen von dem Engage­ment des Vere­ins, das in jedem Bild sicht­bar und jed­er Zeile les­bar ist.

FUN FACT:

Das Vor­stand­steam bat darum auch einen Ver­weis in den Fly­er zu inte­gri­eren, der neue Mit­glieder für den Vere­in anwirbt. Vor allem junge Men­schen wer­den gesucht, die sich aktiv ein­brin­gen und in den Werk­stät­ten Papi­er schöpfen, mit Rohrfed­ern in der Schreib­w­erk­statt unter­richt­en, das Brettchen- und Fin­ger­weben weit­er­leben lassen und in der Druck­w­erk­statt mit Bleilet­tern Pro­jek­te set­zen und druck­en.

Keine zwei Wochen nach Aus­lage der ersten Fly­er stand ein junger Mann vor Ingrid Stau­dacher – mit dem Fly­er in der Hand und aus­ge­druck­ter Beitrittserklärung. 🙂



Tatort Werbeagentur

Kennst du das auch? Du kommst in dein Büro und merkst sofort: Irgendetwas stimmt nicht. Jemand war in deinem Büro und hat sich an deinen Sachen zu schaffen gemacht.

Bei mir passiert das regelmäßig. Dann fehlt der Tesa, ein Klebestift oder der neue Lieblingsbleistift. Sehr gefragt auch: niegelnagelneue Radiergummis.

Meist hin­ter­lässt die Täterin ein­deutige Spuren. (Siehe oben!) Und ich kann dann gar nicht böse sein. Schließlich habe ich das auch so gemacht und meinen Papa „in den Wahnsinn“ getrieben. In einem Büro gibt es ein­fach unzäh­lig viele Dinge, die man gut gebrauchen kann.

FUN FACT:

Ich habe viele der Noti­zen aufge­hoben, die er mir hand­schriftlich in meinem Kinderz­im­mer hin­ter­lassen hat, wenn er mein Diebesgut/seine Sachen gesucht/gefunden/zurückerobert hat. Ich habe diese Noti­zen geliebt! Da standen so Sätze drauf wie:

„Mein Büro ist kein Selb­st­be­di­enungsladen. Dein Papa“ oder „Das ist mein Tack­er. Und der Locher gehört auch mir! Dein Papa“ und „Ich will sofort meinen Tesa zurück! Und räum hier mal wieder auf. Da find­et man ja nichts. Dein Papa“

Ich bewahre diese für mich wirk­lich wertvollen Zeitzeug­nisse in ein­er Kiste im Keller auf. Wenn ich sie öffne und die Zettelchen lese, muss ich immer ganz bre­it grinsen.

Davon abgesehen habe ich hoch nie etwas gestohlen.

Max­i­mal mich selb­st aus schlechter Gesellschaft.